Notrufe in Österreich

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Notrufe in Österreich

Beitragvon dslKupfer » Sa 09 Mai, 2015 19:36

Hallo!

Ich habe eine alte Festnetznummer kürzlich erfolgreich zu VOIP gerettet, wodurch sie nach Kündigung des Anschlusses nun weiter bestehen kann.

Zur Info der Provider (da ich lange gesucht habe): http://www.peoplefone.at
Um € 2,- pro Monat liegt dort die österreichische lokale Festnetznummer, Kosten pro Minute 2 Cent Festnetz, 15 Cent Mobil.

Es ist ein schweizerischer VOIP-Provider als auffälliges Detail am Rande, das tut der Funktion aber nichts zur Sache.


Hier nun meine Frage, weshalb ich diesen Beitrag schreibe:
Notrufnummern sind so eine Sache bei einem VOIP-Anschluss. Mangels Integration in das örtliche Telefonnetz erreichen Notrufe irgend eine Vermittlungsstelle oder klappen gar nicht.

Um es gar nicht erst so weit kommen zu lassen, habe ich gedacht, ich lasse mittels "Dial Plan" am Cisco SPA112 bei einer jeden Nummer die nicht mit 0 beginnt automatisch die Ortsvorwahl vorwählen. Das würde dann gelten sowohl für lokale Ortsnummer, also auch für Notrufnummern.

Klappt es in Österreich, bei Notrufnummern die lokale Ortsvorwahl zu wählen?

Beispiele, die mir einfallen:
112 (Euronotruf)
122 (Feuerwehr)
120 (kein Notruf, aber die Kurzrufnummer des ÖAMTC)

Wenn ja, dann wäre meine Fragestellung elegant aufgelöst und der VOIP-Anschluss kann tatsächlich als voller Ersatz des bisherigen Festnetz-Anschlusses dienen.

Am VOIP-Adapter hängt übrigens ein Wählscheibenapparat W48, Baujahr 1957. Das klappt perfekt. Und es ist sehr interessant, dass ein fast 60 Jahre altes Telefon daran genau so funktioniert, wie früher auch. Und die Anrufe in Wahrheit über LTE, Internet und einen Anbieter in der Schweiz laufen, ehe sie dann zB beim Festnetzapparat in Nachbars Haus den anderen Gesprächspartner erreichen.

Link zum Telefon
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon Viennaboy » Sa 09 Mai, 2015 20:18

Eigentlich dürfte der VoIP Provider dir keine Festnetznummer auf einen Internetzugang Portieren mit der Dynamischen IP Adresse.
Normal muss es immer eine möglichkeit geben den VoIP Anschluss den Standort zu zu ordnen.
Bei einen externen Dienstleister zb mit einer Fixen IP Adresse oder Firmen Intern (zb wie bei Tele2).
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon dslKupfer » So 10 Mai, 2015 13:18

Um das geht es hier nicht, das ist auch gar nicht relevant.

Klingt auch nicht logisch. Einfe fixe IP erhalte gegen einen Aufpreis von ein paar Euro pro Monat. Änderun tut sich damit dann aber gar nichts.

Vielleicht stelle ich meine Frage auch noch in der Festnetz-Rubrik wo sich die Profis des alten Telefonsystems (hoffentlich) aufhalten.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon Viennaboy » So 10 Mai, 2015 13:58

Wie gesagt mir ist kein weg bekannt wie man den Notruf zu "seiner" Ortszentrale leiten kann.
Das einzige wäre direkt bei der Rettung seines Ortes, Bezirk,... anzurufen...
https://www.wien.gv.at/rettung/adressen.html
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon dslKupfer » So 10 Mai, 2015 15:10

Ich bin nun selbst schlauer geworden:

Ein Notruf bei Vorwahl einer Ortsvorwahl funktioniert! Damit erreicht das Gespräch die für den Ort zuständige Stelle.

Empfohlen wird das teilweise sogar bei Handys in der Nähe einer Bundeslandgrenze. Ohne Vorwahl werden Notrufe anhand des Standortes der gerade genutzten Senders verbunden. Befindet man sich in Grenznähe, so erreicht das Gespräch möglicherweise eine Leitstelle im anderen Bundesland.

Ist jemand gegenteiliger Meinung, dann bitte nur her damit.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon WaJoWi » So 10 Mai, 2015 18:08

dslKupfer hat geschrieben:Einfe fixe IP erhalte gegen einen Aufpreis von ein paar Euro pro Monat. Änderun tut sich damit dann aber gar nichts.

Es geht dabei auch nicht um die (fixe) IP-Adresse sondern um den fixen Netzabschlusspunkt. Ein Modem ist transportabel und kann im Prinzip überall auf der Erde verwendet werden. Die Verordnung schreibt nun vor, dass Festnetznummern nur dort vergeben werden dürfen, wo auch sichergestellt ist, dass es sich um einen fixen Standort handelt. Andernfalls kommen Mobilnummern oder die berühmten 720-er bzw. 780-er Nummern zum Einsatz. Unter anderem genau wegen der Notrufdienste.

Bekommst Du als Kunde nun trotzdem eine Festnetznummern an einem Anschluss dessen unveränderlicher Standort nicht garantiert werden kann, dann verstößt der Provider gegen österreichisches Recht. Das schlimmste was dir passieren kann, ist der Verlust der Festnetznummer.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon ph3x » Mo 11 Mai, 2015 08:07

dslKupfer hat geschrieben:Ich bin nun selbst schlauer geworden:

Ein Notruf bei Vorwahl einer Ortsvorwahl funktioniert! Damit erreicht das Gespräch die für den Ort zuständige Stelle.

Empfohlen wird das teilweise sogar bei Handys in der Nähe einer Bundeslandgrenze. Ohne Vorwahl werden Notrufe anhand des Standortes der gerade genutzten Senders verbunden. Befindet man sich in Grenznähe, so erreicht das Gespräch möglicherweise eine Leitstelle im anderen Bundesland.

Ist jemand gegenteiliger Meinung, dann bitte nur her damit.


Zu spät gesehen - aber dem ist Nichts hinzu zu fügen :)

Edit: Doch - eigentlich ist es vollkommen irrelevant, in welchem Bundesland dein Anruf ankommt.
Die Landeszentralen stehen unter einander in Verbindung und können "quasi" direkt dispatchen - abwimmeln
wird dich da niemand - Zeitverlust = 0 :)
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon derFlo » Mo 11 Mai, 2015 09:22

Abgesehen davon enden - zumindest beim roten Kreuz - die Einsatzgebiete ohnehin nicht an den Bundesländergrenzen. Gerade im Grenzgebiet kann es vorkommen, dass ohnehin das rote Kreuz des anderen Bundeslandes für den Anrufer zuständig ist.

Und sonst - wie bereits beschreiben: Die sind alle untereinander in Verbindung.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon dslKupfer » Mo 11 Mai, 2015 10:46

Danke für eure Infos, nun ist es mir mit der Durchstellung der Notrufe klar.
Im Cisco SPA ist nun eine einfache Regel hinterlegt, dass allen Nummern, die nicht mit einer 0 beginnen, die lokale Ortsvorwahl vorangestellt wird. Damit sollte das Verhalten nun ident zu einem originalen Festnetzanschluss sein. Hoffentlich :ok:

Bekommst Du als Kunde nun trotzdem eine Festnetznummern an einem Anschluss dessen unveränderlicher Standort nicht garantiert werden kann, dann verstößt der Provider gegen österreichisches Recht. Das schlimmste was dir passieren kann, ist der Verlust der Festnetznummer.


Das ist mir noch unklar. Ist das etwas dran, oder ist das etwas, das man halt so sagt? ...

Ich hab bei mir ein Alternativ-Angebot von http://www.vienna-server.com vorliegen. Kurz heißt es dort, eine Festnetznummer mit Portierung ist überhaupt kein Problem.

Man verlangt aber eine schriftliche Bestätigung meines Internet-Providers, dass er bei einem Umzug von mir den VOIP-Provider über den Umzug informiert.

Damit scheint man Bestimmungen nachkommen zu wollen, das ist schon klar. Aber ob das was bringt? Ich meine es bringt überhaupt nichts: Ich kann so einen VOIP-Account trotzdem dort verwenden wo ich gerade möchte.

Weiter verfolgt hab ich die Sache dann aber nicht. Im Endeffekt konnte www.vienna-server.com mit www.peoplefone.at preislich nicht mithalten. Die örtliche Festnetz-Rufnummer um 2,- Euro pro Monat gibt's nur bei letzterem Anbieter. (www.vienna-server.com verlangt dafür bei den Gesprächsgebühren in österr. Mobilfunknetze nur einen Bruchteil).

Und noch eine Anmerkung, weils ums Telefonieren geht:
Hier sind sowieso die diversen Betamax-Ableger mit Abstand am günstigsten.
Derzeit in Verwendung: www.discountcall.com (Österreich: Mobilfunk 0,6 Cent pro Minute, Festnetz: 0,8 Cent pro Minute).

Der Anbieter erlaubt sogar das beliebige Festlegen der Absendernummer die angezeigt werden soll (damit also die eigene Handynummer, Festnetznummer, wasauchimmer, ...)
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon WaJoWi » Di 12 Mai, 2015 06:27

dslKupfer hat geschrieben:
Bekommst Du als Kunde nun trotzdem eine Festnetznummern an einem Anschluss dessen unveränderlicher Standort nicht garantiert werden kann, dann verstößt der Provider gegen österreichisches Recht. Das schlimmste was dir passieren kann, ist der Verlust der Festnetznummer.


Das ist mir noch unklar. Ist das etwas dran, oder ist das etwas, das man halt so sagt? ...


Das kannst Du selbst in den Bestimmungen nachlesen. Dort findest Du z.B. das:
Der Zuteilungsinhaber (Kommunikationsdienstebetreiber) hat gemäß § 39 KEM-V gemeinsam mit dem zugehörigen Kommunikationsnetzbetreiber technisch sicher zu stellen, dass die geografische Rufnummer nur für die Adressierung des ortsfesten Netzabschlusspunktes genutzt wird.


Quelle: https://www.ispa.at/uploads/media/VOIP_ ... t_VoIP.pdf

Damit ist gefordert, dass man nur an dieser Adresse die Rufnummer verwenden kann. Das wird in der Praxis dadurch erreicht, dass Endgeräte vom Provider zur Verfügung gestellt werden die nur an diesem Anschluss funktionieren und dem Kunden die VoIP-Zugangsdaten nicht bekannt sind.

Ich finde das zwar auch idiotisch, aber so ist es nun mal. Hat mich schon vor fast 10 Jahren geärgert. Inzwischen hat das Festnetz aber so an Relevanz verloren, dass es mir egal ist...
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon Gsicht » Di 12 Mai, 2015 20:16

Hindert dich ja trotzdem niemand daran dass du einen Asterisk dahinter betreibst...
Zwingend die Zugangsdaten dazu braucht man nicht.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon WaJoWi » Mi 13 Mai, 2015 06:10

Klar kann man hinter dem Netzanschlusspunkt machen was man will. Der Provider ist aber aus dem Schneider weil er den ortsfesten Anschluss sichergestellt hat.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon dslKupfer » Mi 13 Mai, 2015 08:53

Das Dokument mit den Verpflichtungen weiter oben ist 11 Jahre alt und eine vorläufige Version ...

Ich habe bei der Recherche (VOIP ist nicht sooo gängig in Östrreich) aber dennoch auf Anhieb 2 Anbieter gefunden, die eine Festnetznummer mit Ortsvorwahl problemlos, quasi einfach so, zu sich portieren.

Ganz so heftig mit Beschränkungen kann es nicht sein. Und von Konsequenzen (Verlust der Nummer wurde oben geschrieben) sind nicht einmal im Entwurf erwähnt.

Das Thema sehe ich sehr entspannt. Die werden schon wissen was sie tun.

Kennt ihr übrigens 3Festnetz?
https://www.drei.at/portal/de/privat/ta ... festnetz//

Dort wird eine geografische Festnetznummer mit Ortsvorwahl auf eine SIM-Karte portiert. Auch damit funktioniert die Festnetznummer außerhalb der Wohnung und sogar überall sonst auch. Mit 13,- Euro pro Monat war das Angebot aber zu teuer für einen Festnetzanschluss.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon Viennaboy » Mi 13 Mai, 2015 09:23

Laut der info von einen 3 Vertriebler ist man aber auf die UMTS Zellen in seiner gegend beschränkt.
Verlässt man diese gehts ned mehr. Ka wie es heute ist.
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Re: Notrufe in Österreich

Beitragvon WaJoWi » Mi 13 Mai, 2015 20:57

dslKupfer hat geschrieben:Das Dokument mit den Verpflichtungen weiter oben ist 11 Jahre alt und eine vorläufige Version ...

Im Prinzip hat sich daran jedoch bis heute nichts geändert. Auf der Seite der RTR gibt es dazu noch einige Informationen. Und da es hier ja um Notrufe geht auch folgendes:
Die ortsfeste Zuordnung von geografischen Rufnummern ist im Falle eines Notrufes, bei dem eine geografische Rufnummer als Rufnummer des Anrufers übermittelt wird für die Standortbestimmung, die auf den statischen Daten des Teilnehmerverzeichnisses beruht, wesentlich.

(https://www.rtr.at/de/tk/geoN)

dslKupfer hat geschrieben:Kennt ihr übrigens 3Festnetz?

Ja, und auch dort steht:
Mit unserer Mobilen Nebenstellenanlage erhalten Sie zusätzlich ein Modem, welches den sogenannten ortsfesten Netzabschlusspunkt (OFN) bildet. Dieser OFN ist aufgrund rechtlicher Bestimmungen bei Nutzung einer Festnetznummer vorgeschrieben.

(https://www.drei.at/portal/de/business/ ... chreibung/)
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