bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Viennaboy » Fr 09 Jan, 2015 00:22

Naja ich wĂĽrde halt der Firma sagen das du dort nur mit voller med versicherung arbeitest.
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Superl33t » Fr 09 Jan, 2015 03:17

lordpeng hat geschrieben:tja - da merkt man mal wieder, dass auch auf der anderen seite des grossen teiches nicht alles gold ist was glänzt und unser gesundheitssystem (so kaputtgespart es auch sein mag) dennoch nicht soooo schlecht ist


als leider dauer-arzt und krankenhaus-besucher wĂĽnsche ich mir eine komplette kontrollierte privatisierung.
in unseren alten strukturen wird viel zu viel mit "bürokratischen" dingen vergeudet die eigentlich auch arzthelfer/lehrpersonal erledigen könnten.
alleine mal die tatsache das viele ab 15:00 uhr dicht haben ist schon kaum bis gar nicht mit der arbeitswelt vereinbar. schlimm wird es aber erst dann wenn es akut ist und ich 3 monate auf einen termin warten muss.

also du wirst in österreich mit der grund-versicherung um es milde auszudrücken gerade mal so über wasser gehalten. quasi bekommst die minimalste grundversorgung.

bei meinen nachbarn die viel viel älter als ich sind und die viel viel viel mehr steuergelder eingezahlt haben merken nun auch das unser krankensystem im prinzip auch nur der gewinnmaximierung dient (ware mensch). nur eben "umschleiert" so das es niemand mitbekommt.
die warten 8....... 10...... monate bis die kur beginnt. operationen an gelenken ...... 6 monate wartezeit keine seltenheit.
in pflegeheimen kommen im moment bis zu 40 personen auf einen pfleger. da wirst du in 10 minuten durchgewunken und das war es. die jobs sind aber mittlerweile auch so schlecht bezahlt das sich einfach niemand mehr meldet. von halbwegs brauchbaren arbeitsverträgen mal ganz zu schweigen.
es wurde auch schon in den medien berichtet das österreich den großteil an gut ausgebildeten ärzten an das ausland verliert. die eu hat sogar eine quote verhängt. anscheinend wird bei uns in österreich noch weniger als in deutschland bezahlt dies ja kaum noch zu unterbieten ist. klares versagen der politik schlussendlich.

sorry aber wie lange kann man da ĂĽberhaupt noch von einer versorgung sprechen? das ist eine absolute NOTversorgung.
private praxen und pflegeheime sprieĂźen aus dem boden - der trend kommt nicht von irgendwo.
die politik muss die steuern senken damit sich der "österreicher" zukünftig selbst helfen kann, da es der staat nicht mehr auf die reihe bekommt!

diese 0815 grundversorgung in einem hochsteuerland ist schlichtweg eine frechheit.
alleine mal die ganzen verwaltungsorgane in einem 8 mio einwohnerland. jedes kaff eine eigene krankenkasse. unpackbar.
an der front findest nur leider kaum jemanden. zuständiger arzt jänner und juli im urlaub; vertretung niemand :ok:
wir haben für sie mo und do von 11.30 bis 13.00 uhr geöffnet ... na da kommt freude auf :oops: .
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon lordpeng » Fr 09 Jan, 2015 07:56

>also du wirst in österreich mit der grund-versicherung um es milde auszudrücken gerade
>mal so ĂĽber wasser gehalten. quasi bekommst die minimalste grundversorgung.
aber immer noch besser als das amerikanische system ...

und wer hierzulande private ärzte und krankenhäuser bevorzugt, wird diese auch finden ...
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon martin » Fr 09 Jan, 2015 09:26

Superl33t hat geschrieben:versicherungen nehmen in den USA was ich so lese keine chronisch kranken auf - naja kapitalismus in seiner reinform :ok:


das wurde mit der einfĂĽhrung von obamacare eliminiert, siehe http://en.wikipedia.org/wiki/Pre-existing_condition

natĂĽrlich hindert das die versicherungen nicht daran, fĂĽr chronisch kranke mehr gebĂĽhren zu verlangen...

Superl33t hat geschrieben:da mĂĽsste ich echt mal nachfragen was diese behandlungen in den USA kosten ohne versicherung aus der eigenen tasche.
bei ĂĽber 350$ pro monat kann ichs eigentlich knicken.


wenn dir ein arzt nur zur begrĂĽssung die hand gibt kostet das schon mehr...

kurze story:

eine freundin von mir arbeitet in new jersey und war wegen einem eher kleinen problem im krankenhaus - hausarzt hätte auch gereicht, aber es war wochenende.

resultat nach mehreren stunden warten und ein paar minuten beim arzt:

- antibiotika verschieben bekommen
- rechnung von knapp $ 4000, die sie trotz versicherung (und ewigen herumstreiterein) bar vorstrecken musste


auch wenn du versichert bist, zahlt eine krankenversicherung im normalfall nicht alles. hier z.b. eine schöne rechnung von einer blinddarm entfernung.


fazit: wenn du auf eine gute krankenversorgung wert legst bzw. angewiesen bist, wĂĽrde ich die USA unbedingt meiden.
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon lordpeng » Fr 09 Jan, 2015 10:06

>auch wenn du versichert bist, zahlt eine krankenversicherung im normalfall nicht alles.
>hier z.b. eine schöne rechnung von einer blinddarm entfernung.
und hier nahezu kostenlos ... man kann viel über unsere politiker schimpfen, aber (auch wenns immer schlechter wird) unser gesundheitssystem funktioniert halbwegs - und das auch für leute die sich's nicht leisten können ...
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Superl33t » So 18 Jan, 2015 21:04

naja ist ja gut das auch leute die sichs nicht leisten können daran teilhaben können. alleine im sozialen interesse hat wohl niemand die lust dazu sich den alltag mit lauter kranken menschen zu teilen.

auch wenn du versichert bist, zahlt eine krankenversicherung im normalfall nicht alles. hier z.b. eine schöne rechnung von einer blinddarm entfernung.


sind die 50k $ ein fiktiver wert oder kostet das wirklich soviel?
kann mir nicht vorstellen das ein eingriff mit paar ärzten der relativ schnell über die runden geht satte 50k $ kostet.
das wäre ja ein stundenlohn von 5000$ oder so in der richtung.

da würde die krankenkassa in unserem system einen strich durch die rechnung machen - da werden pauschalverträge vereinbart und die OP kostet daher bei uns vermutlich schon mal von haus aus viel viel weniger.
gut möglich das es da in den USA durch die bank ein kartell gibt im gesundheitswesen.

auf der anderen seite kann ich bei einem höheren einkommen und geringeren steuern aber auch mehr geld zurücklegen. so eine op stellt für die meisten amerikaner wohl vermutlich kein problem dar.
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Viennaboy » So 18 Jan, 2015 21:21

Ich drĂĽcke es einmal so aus... Wenn ich die Arztrechnung in der USA mit meiner CC zahle kann ich von den Meilen einen Arround the World Flug buchen. :ok:
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Superl33t » So 18 Jan, 2015 22:13

Viennaboy hat geschrieben:Ich drĂĽcke es einmal so aus... Wenn ich die Arztrechnung in der USA mit meiner CC zahle kann ich von den Meilen einen Arround the World Flug buchen. :ok:


eine blinddarm-OP kostet 2100 Euro, bei schwierigkeiten steigen die kosten auf 3900 Euro in deutschland.
das ist der pauschalbetrag der mit den kassen vereinbart wurde.
nach deutschland fliegen - cash abliefern & operieren - danach wieder in die staaten :ok:


viele österreicher fahren ja auch nach ungarn die zähne machen lassen. warum sollte man nicht auch von den USA aus nach deutschland fliegen.
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Viennaboy » So 18 Jan, 2015 23:49

Machen kann man was man will. :ok:
Deswegen sollte man immer eine Versicherung abschlieĂźen wenn einen was passiert ĂĽbernimmt sie normal was die Krankenkasse ned zahlt.
Es gibt auch AT Versicherungen die einen für länger im Ausland versichern.
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon pc_net » Mo 19 Jan, 2015 01:20

eine OP mit nachbetreuung ist in AT/DE ähnlich teuer ... allerdings werden die tatsächlichen kosten nicht an die patienten bzw. die (sozial-)versicherung weitergegeben sondern aus steuermitteln finanziert (sh. zb. LKF und LGF in österreich)

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Leistung ... nanzierung
http://de.m.wikipedia.org/wiki/Landesgesundheitsfonds
No hace falta ser un genio para saber quién dijo eso.

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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon lordpeng » Mo 19 Jan, 2015 08:43

>nach deutschland fliegen - cash abliefern & operieren - danach wieder in die staaten
das will ich sehen, wennst einen blinddarumdurchbruch hast ...

>viele österreicher fahren ja auch nach ungarn die zähne machen lassen.
weils in medizinischen notfällen vermutlich eher suboptimal ist ...

btw. ich könnte mir sogar vorstellen, dass dich normale airlines wenn du in einem kritischen stadium bist, gar nimmer einsteigen lassen, weil sie vielleicht vermeiden wollen, dass du in ihren maschinen verreckst ...
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Viennaboy » Mo 19 Jan, 2015 11:03

in ihren maschinen verreckst
Das ist wohl weniger ein Problem mehr das man zum Medical wird.
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon derFlo » Mo 19 Jan, 2015 11:32

lordpeng hat geschrieben:btw. ich könnte mir sogar vorstellen, dass dich normale airlines wenn du in einem kritischen stadium bist, gar nimmer einsteigen lassen, weil sie vielleicht vermeiden wollen, dass du in ihren maschinen verreckst ...


Ich wĂĽrds eher so sagen: Wennst im kritisches Stadium bist, wĂĽrd ich gerne sehen, dass du noch einsteigst...
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Superl33t » Fr 10 Apr, 2015 23:42

mit den USA wurde es nichts.

dafĂĽr habe ich mich in der schweiz beworben und arbeite seit geraumer zeit weltweit von florida ĂĽber portugal bis australien im IT segment fĂĽr ein schweizer unternehmen in der hotel-branche (grundlegendes IT pipapo, nichts besonderes - windows server, clienten, hardware, smart devices einrichten, mitarbeiter schulen in englisch, drucker einrichten etc.).
verdiene nahezu das doppelte als bei einem österreichischen arbeitgeber (all in!).

fazit: im ausland bewerben lohnt sich - nicht locker lassen! :ok:

Naja ich wĂĽrde halt der Firma sagen das du dort nur mit voller med versicherung arbeitest.


in den USA bekommst du fĂĽr eine dodelhakn im multimedia-bereich (hausnummer kontentaufbereitung) 60.000$ jahresgehalt. da kannst du dir deine versicherung selbst bezahlen.
da die grundkosten in den meisten regionen weit niedriger sind als in österreich bleibt dir auch mehr netto über - selbst mit der besten versicherung.
top appartment mit pool gibts ab 800$ (nicht in new york... aber zum beispiel in pennsylvania und das ist keine schlechte gegend).


österreich hat jedoch die SPÖ als staatsverwaltung.
SPÖs lösung zu lohndumping in österreich sind ja sozialwohnungen ;| .

2015
„Wien wird wieder Gemeindebauten errichten“, sagt Häupl auf der SPÖ-Klubklausur in Rust. Und er erntete dafür Applaus der Genossen. Nachsatz: „Natürlich machen wir das nicht wie in der Vergangenheit.“ Der „Gemeindebau Neu“ soll mittels einer Gesellschaft realisiert werden, an der zu 51 Prozent der stadteigene Bauträger Gesiba und zu 49 Prozent die Gemeindebau-Verwaltung Wiener Wohnen beteiligt sind. „Ich schlage euch vor, dass wir das gleich ausprobieren, im 10. Bezirk in der Fontanastraße 1“, sagte Häupl. Am Gelände der einstigen AUA-Zentrale sollen 120 Wohnungen entstehen, Ende 2017 sollen die ersten Mieter einziehen.

Häupl will, dass sämtliche Wohnungen von Wiener Wohnen vergeben werden. Finanziert wird der „Gemeindebau Neu“ durch einen Sondertopf mit 25 Millionen Euro, der aus dem zentralen Budget kommt. Sollte der Versuch glücken, will Häupl in den nächsten Jahren 2000 neue Wohnungen errichten.

:rotfl:
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Re: bewerbung in die USA geschickt > antwort erhalten? WTF?

Beitragvon Riddik » Sa 11 Apr, 2015 08:34

in den USA bekommst du fĂĽr eine dodelhakn im multimedia-bereich (hausnummer kontentaufbereitung) 60.000$ jahresgehalt. da kannst du dir deine versicherung selbst bezahlen.

na jetzt weiss ich wenigstens warum der Cousin meiner Frau in Los Angeles arbeitet ;)
da bleibt schon ein wenig zum leben :D

Ă–sterreich ist ein Verwaltungsstaat mit einem 50% Ăśberschuss an Verwaltung. Nicht umsonst fordert
der Rechnungshof seit laaaaaaanger Zeit die Reformen dazu. Aber da will kein Politiker hören.
Werdens halt dann Ă–sterreich auch verkaufen wenn nix mehr anderes da ist? *ggggggg*
Bin eh schon gespannt wie lange sich das Herr und Frau Österreicher noch gefallen lässt -
irgendwann steigt ja auch der dĂĽmmste Bauer dahinter :D
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